Hirschgehege

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Der Rothirsch gehört im Goms zu den einheimischen Tierarten. Zwar war er auch hier zeitweise (anfangs des neunzehnten Jahrhunderts) ausgerottet, doch heute beheimatet das Goms wieder einen der stärksten Rothirschbestände im gesamten Alpenraum. Die Rothirsche im Gehege von Ammern leben damit in ihrem natürlichen Lebensraum. Das Projekt wird von einem Wildbiologen (Dr. phil. nat. Paul Schmid) wissenschaftlich begleitet.

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Insbesondere interessiert dabei die Frage, wie viele Rothirsche auf einem natürlich bestockten Areal von 5 Hektaren leben können, ohne dass ihre Lebensgrundlage geschädigt wird. Auch die Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Flora werden untersucht. Da die Haltung von Rothirschen die Kriterien einer biologischen, extensiven Landnutzung erfüllt, löst sie einen Anspruch auf entsprechende Direktzahlungen nach der Landwirtschaftsgesetzgebung aus. Ein Teil des gewonnenen Fleisches wird auf traditionelle Weise in Ammern zu Trockenfleisch verarbeitet.